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Elektrische Zahnbürste

Elektrische Zahnbürste, was für dem Kauf zu beachten ist

Gesunde Zähne und schöne weiße Zähne sind für die meisten Menschen ein und dasselbe. In der Tat sind viele Verfärbungen auf den Zähnen ein Zeichen für eine unzureichende Zahnhygiene und sprechen für eine schlechte Zahngesundheit. Auch wenn gelbe Zähne durch Nikotinablagerungen nicht per se Karies begünstigen Für eine gute Mundhygiene reicht die professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt, als einzige Maßnahme, nicht aus. Der halbjährliche Besuch beim Dentalhygieniker ist zwar eine gute Lösung, um gelbe Zähne loszuwerden, allerdings ist eine regelmäßige wirkungsvolle Zahnpflege für ein strahlendes Lächeln notwendig. Für die Zahngesundheit und auch optisch für strahlend weiße Zähne muss man definitiv eine effektive Zahnreinigung regelmäßig Zuhause betreiben. Doch wie genau erreicht man das? Kommt es auf die Putztechnik an oder auf die Zahnbürste, die man für das Zähneputzen verwendet?

Mittlerweile rät jeder Zahnarzt, den ich kenne, zu einer elektrischen Zahnbürste. Auch wissenschaftliche Studien der Zahnmedizin sprechen dafür, dass sich weniger Plaque bildet und es dafür auch weniger Karies gibt. Für die zunehmende Beliebtheit der elektrischen Zahnbürsten spricht auch, dass die Vielfalt der Marken und Hersteller in den letzten zehn Jahren enorm angestiegen ist. Es stellt sich dadurch aber auch für den Verbraucher die Frage welche elektrische Zahnbürste denn jetzt die beste ist. Welche elektrische Zahnbürste beseitigt am effektivsten die unliebsamen Verfärbungen an den Zähnen und worauf ist dabei zu achten?

Worauf beim Kauf einer elektrischen Zahnbürste zu achten ist

Im folgenden Abschnitt möchte ich Ihnen ein paar Ratschläge und Empfehlungen geben, auf die sie beim Kauf einer elektrischen Zahnbürste achten sollten. Generell unterscheidet man zwischen drei Arten von elektrischen Zahnbürsten. Das bekannteste System ist die Rotations-Zahnbürste (z.B. Oral B) die mit ca. 8000 Umdrehungen/min die Zähne reinigt. Am zweithäufigsten verwendet wird die sogenannte Schall-Zahnbürste. Der Name kommt daher, da die Bewegungen des Bürstenkopfes einer Schallzahnbürste im hochfrequenten Bereich stattfinden. Mit ungefähr 30.000 Umdrehungen/min kein Wunder! Übertroffen wird diese Leistung nur durch eine Zahnbürste des Herstellers „Braun“. Mit 40.000 Pulsationen/min simuliert diese Zahnbürste die „Auf-und-Ab-Bewegungen“ einer herkömmlichen Zahnbürste. Sie unterscheidet sich dadurch von einer Rotationszahnbürste, bei der der Bürstenkopf rotiert. Wenn Sie sich nun fragen, welche dieser Zahnbürsten die besten Putzergebnisse liefert, werden Sie erstaunt sein. Normalerweise würde man davon ausgehen, dass die Zahnbürste mit den meisten Umdrehungen die beste Leistung hat. Im Test zur Qualität der Zahnreinigung schneiden jedoch alle drei Modelle gleich gut ab.

Die Warnung vor dem Druck auf das Zahnfleisch macht den Unterschied

Bei der Anschaffung einer elektrischen Zahnbürste ist ein ganz anderes Kriterium wichtig. Man sollte darauf achten, dass die Zahnbürste dem Anwender ein Signal übermittelt, wenn der Druck zu stark ausgeübt wird. Bei zu starkem Druck kann zum Beispiel das Zahnfleisch verletzt werden und es kann zu Zahnfleisch bluten kommen. Besonders wenn sie unter Parodontitis leiden, dürfen sie mit dem Bürstenkopf beim Zähneputzen nicht zu sehr aufs Zahnfleisch aufdrücken. Hier gibt es verschiedene Arten, wie die Zahnbürste sie davor schützen kann. Zum einen gibt es Zahnbürsten, die ein optisches Lichtsignal aussenden. Mit einem eingebauten Lämpchen leuchtet die Zahnbürste bei zu hohem Druck auf und warnt den Anwender beim Zähneputzen bevor man sein Zahnfleisch verletzt.

Was die smarte E-Bürste kann.

Neuere Modelle der elektrischen Zahnbürsten verfügen über einen sogenannten Smart-Guide. Die smarte elektrische Zahnbürste zeigt über ein einfaches Display an, wie lange man seine Zähne geputzt hat und an welchen Stellen im Mund noch geputzt werden muss. Es warnt den Benutzer ebenfalls davor, wenn man zu fest aufdrückt und es gibt sogar an, wie die Qualität der Zahnreinigung war. Ein Beispiel für eine sehr gute smarte Zahnbürste ist das Modell Oral-B Pro 6400. In unserem Test hat die smarte Zahnbürste mit viereinhalb von fünf Sternen die beste Bewertung bekommen.[1]

Eine gute elektrische Zahnbürste erkennen Sie also nicht an der Leistungsangabe in Umdrehung/min, sondern an der Warnfunktion die ihr Zahnfleisch schützt. Fazit: auch ein günstigeres Modell mit einem Rotation Motor reicht völlig aus, wenn der Bürstenaufsatz frisch ist und der Zahnbeschaffenheit entspricht. Wie stark die Leistung der Bürste ist spielt keine Rolle, wenn man zu fest aufdrückt. Dann ist es in allen Fällen schlecht für das Zahnfleisch. Aus diesem Grund lieber ein paar Euro mehr investieren und eine elektrische Zahnbürste mit Warnfunktion erwerben.

Regelmäßiger Wechsel der Bürstenköpfe.

Unabhängig von der Art und Funktionsweise der elektrischen Zahnbürsten, sollte man darauf achten, dass man spätestens alle zwei Monate die Bürstenköpfe mit einem Ersatz-Bürstenkopf wechselt. Zum einen können sich die Bürstenköpfe abnutzen und so ihre Wirkung verlieren, zum anderen sammeln sich auch im Laufe der Zeit Keime und Krankheitserreger in den Bürstenköpfen an. Bei der Neuanschaffung einer elektrischen Zahnbürste sollte man daher auch Kosten der Ersatzbürstenköpfe in Betracht ziehen. Je nachdem wie gut die Qualität ihrer Zähne ist und wie stark die Verunreinigungen des Zahnschmelzes sind, gibt es weiche bis harte Bürstenköpfe. Das Beste ist, wenn sie ihren Zahnarzt beim nächsten Besuch der Zahnarztpraxis darauf ansprechen. Er kann am besten beurteilen welche Bürstenaufsätze speziell für ihre Zahnhygiene am wirksamsten sind.

Was beim Putzen zu beachten ist.

Während sie beim Zähneputzen mit einer normalen Zahnbürste kreisförmige Bewegungen machen müssen, können Sie Ihre Hand ganz ruhig halten. Eine gerade Bewegung und vor allem Dingen auch eine langsame Bewegung reicht vollständig aus um alle frisch entstandenen Ablagerungen zu entfernen. Ein ruhiges Händchen zu bewahren ist sogar von Vorteil, da ja die elektrische Bürste entweder durch Reisen oder „auf und ab“ schwingen die Bewegung übernimmt. Je schneller sie nun von der Hand die Bürste bewegen, desto weniger hat die Bürste die Möglichkeit ihre eigentliche Arbeit am Zahn zu machen. Ansonsten bleibt alles gleich: Täglich ungefähr zwei Mal Frühs und Abends für 3 Minuten die Zähne putzen. Dabei darauf achten, dass man von unten nach oben, von außen nach innen putzt und dabei sanft aufdrückt. Ein sanfter Druck reicht völlig aus um Plaque zu entfernen und die Bildung von Karies zu verhindern.

Die Technik macht immer weitere Fortschritte und sorgt für immer bessere Ergebnisse der Zahnmedizin. Es wird im Schnitt 100 % mehr Plaque entfernt als bei einer herkömmlichen Handzahnbürste, wenn sie zum Beispiel einen professionellen CrossAction-Bürstenkopf verwenden. Bei diesem Bürstenkopf wird der Zahn von speziell angewinkelten Borsten umschlossen.

[1] Vergleiche: https://www.elektrische-zahnbuerste.com/