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Professionelle Zahnreinigung

Die Professionelle Zahnreinigung (PZR)

Die professionelle Zahnreinigung ist ein wunderbares Mittel, um seine Zähne so lange wie möglich gesund zu erhalten. Selbst wenn sie ihre Zähne regelmäßig und richtig putzen, erreichen Sie niemals 100-prozentig alle Ecken. Besonders die Stellen weit hinten im Mund werden von den Zahnbürsten oft nicht richtig erfasst, da es dort oft sehr eng ist. Auch die Zahnzwischenräume und der Zahnfleischrand sind für herkömmliche Zahnbürsten problematisch zu erreichen.

Wie oft soll eine Zahnreinigung gemacht werden und wie lange dauert sie?

Die Zahnärzte raten zwei bis viermal jährlich eine professionelle Zahnreinigung durchführen zu lassen. Das bedeutet selbst, wenn sie nur einmal im Jahr eine PZR durchführen, ist dies immer noch richtig. Es gibt keinen Zahnmediziner, der die professionelle Zahnreinigung ablehnt oder nicht empfiehlt- und das nicht nur, weil sie daran verdienen. Eine professionelle Zahnreinigung beim Dentisten dauert in der Regel 30-45 Minuten. Bei den Zahnreinigungen, die kürzer als eine Dreiviertelstunde dauern sollte man das Ergebnis Zuhause mit Plaque-Tabletten nachkontrollieren. Besondere Schwachstellen sind die Zahninnenräume die häufig nicht ausreichend erfasst werden.

Wie ist der Ablauf einer professionellen Zahnreinigung?

Eine professionelle Zahnreinigung bei einer gut ausgebildeten Fachkraft für Dentalhygiene besteht aus fünf Schritten:

  1. Analyse des Mundinnenraums: zu Beginn prüft die zahnärztliche Fachkraft den Zustand des Mundinnenraumes, um Schwerpunkte bzw. Problemstellen zu erkennen an denen sich besonders viel Plaque gebildet hat. Manchmal färben die Dentalhygieniker die Zähne auch vorher, um Belege besser erkennen zu können. Gleichzeitig wird vor der Reinigung vom Experten auch überprüft, ob es Blutungen am Zahnfleisch gibt und wie tief die Zahnfleischtaschen sind.

  2. Pflegetipps vom Experten: Bevor der Dentalhygieniker ihre Mundhygiene wiederherstellt, kommt es oft vor, dass er die Zeit dafür nutzt, um wertvolle Zahnpflegetipps zu geben. Manchmal machen die Spezialisten dies auch gleichzeitig während dem nächsten Schritt. Es gehört jedenfalls zu jeder guten Zahnreinigungssitzung dazu auch Anleitungen zur Zahnhygiene zu geben. Die Zahnarzthelferin, die die Zahnreinigung durchführt gibt Ihnen dabei Tipps wie Sie ihre Zähne richtig putzen und welche Mundspülungen und Zahnpasta zu empfehlen ist.

  3. Entfernung des Zahnbelags: Dieser Schritt dauert am längsten von allen, denn er ist der wichtigste. Im ersten Schritt wird der Belag auf den Zahnoberflächen entfernt. In der Regel wird dies mit einem salzigen und kernigen Strahl per Ultraschall gemacht. Die Konsistenz erinnert ein bisschen an ein Peeling. Mit der Entfernung des Zahnbelags werden auch unschöne Verfärbungen, welche durch Tee, Kaffee oder Nikotin entstanden sind, entfernt. Doch nicht nur die Zahnoberflächen werden gründlich gereinigt. Auch die Zahnzwischenräume und die Zahnfleischtaschen werden im ersten Durchgang gereinigt und gesäubert. Hier nimmt die Zahnarzthelferin, die die Zahnreinigung durchführt einen dünnen Haken aus chirurgischem Stahl um alle Lücken zu erfassen. Keine Angst, dass tut für gewöhnlich nicht weh.

  4. Zähne polieren: Der vierte Schritt erinnert ein bisschen an die Autopflege. Nach der Reinigung kommt die Politur. Hier werden die Zahnoberflächen von der Fachkraft mit rotierenden Würstchen poliert. Oftmals kommt dabei eine Paste mit Fluoriden und Schleifkörnern zum Einsatz. Die Zahnpolitur hat den Sinn, auf geraute Zahnoberflächen wieder zu glätten. Das glätten der rauen Stellen verhindert die Neubildung von Zahnstein und Plaque.

  5. Lackieren: Zu guter Letzt wird ein Schutzlack aufgebracht. Er lag der auf die Zähne aufgetragen wird, besteht aus Fluorid. Fluorid besitzt die Eigenschaft, die Zähne vor Karies zu schützen.

Nun sollten Sie im Anschluss an die Behandlung ein bis 2 Stunden auf die Nahrungsmittelaufnahme verzichten damit der Lack einwirkt. Wenn sie vor Ablauf der Wartezeit etwas essen, ist dies nicht schädlich. Die Schutzwirkung des Fluorid-Lackes wird dadurch aber beeinträchtigt.

Wenn Sie das erste Mal eine Zahnreinigung beim Zahnarzt machen lassen, können Sie anhand der fünf Schritte erkennen, ob die Dentalhygienikerin eine gute Arbeit gemacht hat bzw. können Sie auch Fragen stellen ob und weshalb der ein oder andere Schritt vielleicht übersprungen wurde.

Ist die professionelle Zahnreinigung schädlich?

Es gibt einige Kritiker, die behaupten, dass eine professionelle Zahnreinigung die Zähne angreift. Durch Pulverstrahlgeräte soll nach Meinung der Kritiker die Zahnoberfläche zerstört werden. De facto ist es so, dass Pulverstrahlgeräte die Zahnoberflächen zwar leicht auf Frauen, dieser Effekt ist allerdings sehr gering.1 Durch die anschließende Behandlung mit Fluorid Lack können sich die Zähne schnell wieder erholen. Darüber hinaus hilft das Polieren der Oberflächen den Zahn wieder zu glätten. Bei der Zahnpflege wird oft Fluorid eingesetzt. Die Behandlung mit Fluorid ist unbedenklich. Sie müssten ungefähr 23 Tuben Zahnpasta essen, um sich damit zu vergiften.2 Bei Untersuchungen von Fluorid mit der Entstehung von Krebserkrankungen konnten keine Zusammenhänge festgestellt werden. Oft wird Fluorid mit Fluor (einem giftigem Gas) verwechselt.

Ist die Zahnreinigung beim Experten besser?

Selbstverständlich können auch Experten Fehler unterlaufen. Normalerweise passieren keine schwerwiegenden Unglücke bei einer Zahnreinigung in einer Zahnarztpraxis. Was im schlimmsten Fall geschieht ist, dass nicht alle Bereiche erfasst werden und etwas übersehen werden kann. Stiftung Warentest hat 2015 zehn Testpersonen in verschiedene Zahnarztpraxen geschickt, um die Qualität der Zahnreinigung durch Profis zu testen.3 Die Testpersonen wurden vorher und nachher gründlich durchgecheckt und Experten beurteilten den Zustand der Zahn- und Mundhygiene. Die Test-Ergebnis der untersuchten Berliner und nordrhein-westfälischen Zahnarztpraxen fiel überraschend schlecht aus. Stiftung Warentest schreibt auf ihrer Webseite, dass im Schnitt die meisten getesteten Zahnarztpraxen die Zahnbeläge nur mittelmäßig bis schlecht beseitigt haben. Am schlechtesten wurden selbst von den Profis die Zahnzwischenräume gereinigt. Der Zahnstein hingegen wurde bei vier der zehn Testpersonen vollständig entfernt. Bei den anderen fünf Testpersonen wurden mehr als 70 % entfernt.

Woran erkennt man, ob eine PZR erfolgreich war?

Im Zweifelsfall können Sie nach der Zahnreinigung den Erfolg ihrer Behandlung mit einer sogenannten Plaque-Spülung feststellen. Die Spülungen oder Färbetabletten4 erhalten Sie in einer Apotheke oder einer Drogerie. Sie können damit Plaque sichtbar machen und das Ergebnis kontrollieren. Die bläuliche Farbe bleibt an den Zahnbelag haften. Sollten noch Reste vom Zahnstein oder Plaque nach der Zahnreinigung vorhanden sein, so verfärben sich diese Stellen anschließend an den Zähnen. Dadurch, dass sie auch selbst nachkontrollieren können ob und wie effektiv ihre Zähne professionell gereinigt wurden, können Sie es auch selbst versuchen.

Wenn sie selbst aktiv sind haben sie zwei Vorteile:

Sie sparen dadurch nämlich nicht nur wertvolles Geld, sondern sie können sich auch sicher sein, dass sie alle Zahnbereiche und gründlich erfassen. Sollte nach der Kontrolle trotzdem einmal etwas zum Vorschein kommen, können Sie diese Stellen bequem nachbessern.

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